Irmgard Rauch-Campmol zum 100. Geburtstag

Das Ehepaar Fred Rauch und Irmgard Rauch-Campmol
Das Ehepaar Rauch
Foto: Archiv Beni Eisenburg

Vor zehn Jahren, am 18.04.2006, verstarb Irmgard Rauch-Campmol, die Frau des bekannten Rundfunkmoderators Fred Rauch. Geboren wurde sie 1916 in der Goldstadt Pforzheim. Nach dem Krieg begann sie mit Hinterglasmalerei, sie schuf Schützenscheiben und Ikonen. Ab 1974 belegte sie Kurse im Bildungszentrum Stift Geras bei so bekannten Lehrern wie Professor Fritz Itzinger, Professor Hans Escher und Professor Huber Bauer. Unter anderem beschäftigte sie sich seit 1980 mit abstrakter Malerei, sie nannte ihre Arbeit „Color play".

Ausstellungen hatte sie in der Sparkasse Gmund und Bad Wiessee, in der Dresdner Bank in Bad Tölz, in Beilngries, in der Galerie Holzinger in München und im Haus des Gastes in Tegernsee. Frau Rauch lebte mit ihrem Mann Fred Rauch 40 Jahre lang in ihrem schönen Haus am Ackerberg in Gmund, besucht von vielen Künstlern und bekannten Persönlichkeiten.

Nach dem Tod ihres Mannes verbrachte sie die letzten Lebensjahre im Rupertihof in Rottach-Egern immer noch fleißig malend. Nach ihrem Tod wurde sie im Gmünder Bergfriedhof neben ihrem Mann begraben.

Das Ehepaar Rauch hinterließ eine Stiftung, die sich für die Förderung der Kunst, Kultur, der Jugendhilfe und mildtätiger Zwecke einsetzt. Es werden die Musikschule Tegernseer-Tal unterstützt aber auch soziale Fälle in der Gemeinde Gmund u.a..

Bei einer Feierstunde im April 2016 wurde der Konzertsaal der Musikschule in Rottach-Egern in „Fred und Irmgard Rauch-Saal" umbenannt.

Beni Eisenburg

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