Was ist eine Bürgerstiftung?

Bürgerstiftungen sind unabhängige, gemeinnützige Stiftungen von Bürgerinnen und Bürgern aus der jeweiligen Region. Sie engagieren sich nachhaltig und dauerhaft für das Gemeinwesen. Sie sind fördernd für alle Bürger ihres Einzugsgebietes tätig. Sie wollen das Gemeinwesen stärken. Sie unterstützen Projekte, an denen sich Bürger beteiligen oder Hilfe zur Selbsthilfe leisten können. Eine Bürgerstiftung ist öffentlich und transparent tätig. Sie ist politisch, konfessionell und wirtschaftlich unabhängig.

In Deutschland gibt es (Stand 2022) 426 Bürgerstiftungen (davon entfallen 49 Stiftungen auf Bayern) mit einem Stiftungskapital von 559 Mio. Euro, Spenden/Einnahmen von 23 Mio. Euro und einer Fördersumme von 29 Mio. Euro. Das Stiftungskapital wurde von rd. 300.000 Stifterinnen und Stiftern aufgebracht. 2022 waren rund 400.000 Personen ehrenamtlich in Stiftungen tätig. 

Bürgerstiftungen werden über das jährliche Spendenaufkommen und aus den Erträgen des Stiftungskapitals finanziert. Das Stiftungskapital ist i.d.R. bei der Gründung der Bürgerstiftung niedrig und wächst mit der Zeit an.

Der Arbeitskreis Bürgerstiftungen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen hat ein Gütesiegel entwickelt, das zunächst für jeweils 2, später jeweils für 3 Jahre, vergeben wird. Seit dem Kalenderjahr 2020 erhalten wir das Gütesiegel.


Wir danken unseren Sponsoren:

© Tegernseer Bürgerstiftung
Gütesiegel für Bürgerstiftungen


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