Tour L2
Seebergkopf (1.538 m)

Variante 1

Ausgangspunkt: Parkplatz Minigolfplatz

Dauer: 3,5 h

Anfahrt wie Tour L1, aber in Aurach nicht nach links abbiegen, sondern auf der B 307 weiter nach Bayrischzell fahren. Bei Bayrischzell nicht links in den Ort abbiegen, sondern auf der Umgehungsstraße bis zum Schild „Minigolfplatz“ fahren, dort rechts abbiegen und auf dem Wanderparkplatz parken. Parkgebühr mindestens EUR 3,00.

Eine gemütliche Tour, die erst von Norden in vielen Kehren durch den Wald nach oben führt, und dann in einen sanft ansteigenden Höhenweg um die Ostflanke des Seeberges herum zur Südseite des Berges führt. Erst kurz vor dem Seebergkopfgipfel wird der Weg etwas steiler. Nur 2 etwas ausgesetzte Stellen. Für Kinder bis 6 Jahre besser ein „Geschirr“ mitnehmen, weil der Pfad nach der Neuhütte doch steil links nach unten abfällt; Stöcke erforderlich.

Vom Parkplatz Minigolfplatz dem Wegweiser „Seeberg (über Neuhütte) 2 ¼ h“ folgen. Der Weg führt erst leicht bergauf und mündet in einen schmalen Bergpfad, der sich in vielen Kehren durch Wald gemächlich den Berg hinauf windet, begleitet von gelegentlichen Blicken auf den Wendelstein im Norden auf der gegenüberliegenden Seite. Langsam verschiebt sich der Weg auf die Ostseite des Seeberges; nach ca. 45-50 Min. endet der Wald; auf dem folgenden schmalen Bergpfad, der gut zu begehen ist, wird es bei Sonne ganz gut warm, daher ist es gut nach einiger Zeit wieder kurz in den Wald einzutauchen, vorbei an der St. Josephsquelle bis sich der Wald wieder öffnet und – der Weg nunmehr auf der Südseite des Seeberges – immer leicht ansteigend zur „Neuhütte“ führt (nach 1,2 h).

Blick von der Neuhütte ins Ursprungtal mit Gedenkstein
Blick ins Ursprungtal mit Gedenkstein

Von dort hat man einen schönen Blick nach Süden auf den Ursprungpass und im Osten auf den Großen und Kleinen Traithen. Links vor der Hütte befindet sich ein großer Stein und davor ein Bankerl. Auf der Rückseite des Steines ist eine Tafel angebracht, die an die kriegerische Auseinandersetzung zwischen Bayern und Tirol und an die Gebirgsschützen erinnert, die 1805 und 1809 die Heimat verteidigt haben.

Hinter der Almhütte führt der Weg kurz steil in die Höhe, und dann langsam ansteigend quer über den Südhang des Seeberges zur hübschen Seebergalm. Dabei hat man im Westen immer die Pyramide des Dürrmiesing vor Augen. Ab der Seebergalm (nach ca. 1.5 h) wendet sich der Weg wieder nach Osten und führt über einen kaum bewaldeten Hang in den Wald. Jetzt wird es ziemlich steil und nach insgesamt ca. 2 h hat man den Gipfel erreicht. Nach Norden sieht man tief unten Bayrischzell, gegenüber den Wendelstein und den Breitenstein und links blickt man auf das Tal, in dem die B 307 nach Westen in Richtung Neuhaus führt. Nach Süden ist der Blick durch Nadelbäume verstellt.

Rückweg: wie rauf oder von der Seebergalm über die Klarer Alm nach Geitau absteigen und parallel zur B 307 nach Bayrischzell zurück marschieren.

 

Variante 2

Ausgangspunkt: Parkplätze Geitau (s. Region Spitzingsee (B) Nr. 3, Variante d))

Dauer: 3 h

Von Geitau den Wegweisern zum Seeberg (2,45 h) folgen. Der Weg führt über die „Klarer Alm“, die einen Beobachtungsposten auf der Adlerwanderung von Geitau aus ist. Von dort über die Seeberg Alm zum Seeberghof. Der Weg hin zur Klarer Alm führt überwiegend durch Wald. Den weiteren Weg kenne ich (noch) nicht!

→ nächste Tour (führt in die Region Achensee)
→ vorherige Tour
→ Touren-Übersicht der Region Fischbachau/Bayrischzell

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